Frankreichaustausch 2026
Nachdem letztes Jahr aus verschiedenen Gründen der Frankreichaustausch ausfallen musste, war es nun wieder so weit! Anfang Dezember wurden wir von den Franzosen besucht und sind jetzt, Ende April, nach Tournon-sur-Rhône gefahren. Dort wurden wir alle von unseren Austauschpartnern freundlich begrüßt.
Nach der ersten Nacht bei unseren Austauschpartnern trafen wir uns am Tag danach gleich wieder, um uns wieder in den Bus zu setzen, es ging nämlich nach Lyon. Dort mussten sich die zwei Busse durch schmale Straßen schlängeln, um am Ziel anzukommen, der Basilika Fourvières. Dort bildeten wir Gruppen für die Schnitzeljagd. Auf dem Weg gab es verschiedene Stationen und Aufgaben, z.B. einen Passanten nach dem Baujahr der Basilika zu fragen. Zur Mittagszeit trafen wir uns dann am Platz Bellecour, um auf langsamere Gruppen zu warten oder etwas zu essen. Anschließend hatte man einige Stunden Zeit um in Kleingruppen die Stadt unsicher zu machen. Den Abschluss bildete wieder eine ca. einstündige Busfahrt nach Tournon zurück.
Nach dem Wochenende, für das einige Franzosen netterweise einiges organisiert hatten, z.B. Karaoke, ging es nach Aigues-Mortes, einem kleinen Städchen mit bemerkenswerter Altstadt, in der Nähe des Mittelmeeres.Gleich zu Beginn durften wir alle zusammen eine Bootstour durch einen Kanal machen. Nach einiger Zeit gab es sogar einen Stopp auf einer Manade, einer Stierfarm. Dort bekam man sogar eine kleine Vorführung bei der Reiter auf echten Camargue Pferden einige Stiere von der Herde trennten. Währenddessen wurde einiges über Stierzüchtung und die Course Camarguaise, ein typischer Stierkampf, bei dem das Tier aber nicht verletzt wird, erzählt. Nach erneuter Ankunft in Aigues-Mortes hatten wir wieder einige Stunden Freizeit zum Besichtigen der Altstadt. Auch die alte, vollständig erhaltene Stadtmauer, nun ein Museum, lockte, rief aber einiges an Enttäuschung hervor, da ein Erwachsener dabei sein musste. Auf der dreistündigen Rückfahrt konnte man noch einmal die für die Camargue charakteristische Sumpflandschaft sehen.
Am Dienstag wurden wir dann schließlich begrüßt. Zuerst in der Schule von der stellvertretenden Direktorin. Dazu gab es einige kleine Leckereien. Danach durften wir in Kleingruppen eine Stunde dem dortigen Unterricht beiwohnen, um darauf im Rathaus von Tournon begrüßt zu werden. Nach einem Mittagessen, wahlweise in der Schulkantine oder woanders, wechselten wir Stadt und zugleich Departement, es ging nämlich nach Tain l´Hermitage hinüber. Dort wurden wir noch einmal begrüßt, mit auch noch einmal einigen Süßigkeiten.
Mittwochs wurden Waffeln und Crêpes gemacht, es war aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich, allen Teig fertig zu backen. Nachdem alles aufgegessen war, ging es zu Château hinüber. Dort wurden wir Deutsche in zwei Gruppen hindurchgeführt. Als auch die Aussicht bewundert war, ging es zurück zum Lycee. Der Mittwochnachmittag, in Frankreich stets schulfrei, blieb uns, um noch einmal etwas mit unseren Austauschpartnern zu unternehmen.
Donnerstags hieß es dann schon sehr früh, Abschied nehmen.
Im Gegensatz zur Hinfahrt lief der Rückweg nicht ganz reibungslos ab. Kurz nach der Grenze standen wir im Stau, weshalb unsere Ankunft sich um etwa um 2 Stunden verzögerte. Trotz mancher kleiner Probleme wird dieser Austausch wohl vielen unvergesslich in Erinnerung bleiben.










