Demokratiebildung

Demokratiebildung am FSG

Demokratie ist mehr als ein politisches System – sie ist eine Lebenshaltung, die auf Mitbestimmung, Respekt und Verantwortung basiert. Gerade für junge Menschen ist die Auseinandersetzung mit demokratischen Werten und Prozessen von zentraler Bedeutung. In einer sich ständig wandelnden Welt braucht es mündige Bürger:innen, die kritisch denken, sich eine Meinung bilden und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

An unserem Gymnasium verstehen wir Demokratiebildung als Querschnittsaufgabe, die über den Unterricht hinausgeht. Ob in Projekten, Schülervertretungen oder Diskussionen: Wir fördern Teilhabe, Toleranz und Engagement, damit unsere Schüler:innen nicht nur über Demokratie lernen, sondern sie erleben und gestalten. Denn nur wer versteht, wie Demokratie funktioniert, kann sie auch verteidigen und weiterentwickeln.

Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass jede Stimme gehört wird – denn Demokratie beginnt im Klassenzimmer.

Im Folgenden finden Sie einige Projekte der Arbeitsgruppe Demokratiebildung des FSG aus den letzten Jahren.

Juniorwahl 2026 am FSG

Wer zieht in den baden-württembergischen Landtag ein, wenn das FSG entscheiden dürfte?

Diese Frage interessierte die Politik-AG und organisierte für alle Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse die Juniorwahl.

Am Mittwoch, den 04.03.2026, warteten die engagierten Wahlhelfer im Wahllokal auf die Wahlberechtigten, denen vorab eine Wahlbenachrichtigung mit allen notwendigen Informationen ausgeteilt wurde. Fleißig wurden die Stimmzettel in geheimer Wahl in den bereitgestellten Wahlkabinen ausgefüllt und in die Wahlurne geworfen.

Unser Wahlvorstand zählte danach die Stimmen aus und ermittelte die Wahlbeteiligung (85,4 Prozent).

Die Wahlergebnisse wurden nun von der Politik-AG ausgehängt. Haltet gerne Ausschau danach!?

Jana Bareiß und Stefanie Hiel (Leitung Politik-AG)

Populismus in der Demokratie: Ausflug zum Kulturhaus Schwanen

Im Rahmen der politischen Bildung machte die Klasse 10b am 10.02.2026, begleitet von Frau Hiel und Frau Arbia, einen Ausflug zum Kulturhaus Schwanen in Waiblingen und besuchte dort einen Workshop.

Vor Ort stellten sich erstmals die dort arbeitenden Menschen und ihre Programme vor. Anschließend begann auch schon der Workshop über Populismus mit einem interaktiven Einstieg: Die Klasse teilte sich in vier Gruppen auf, wobei jede Gruppe eines der Themen „Ausländerfeindlichkeit“, „Frauenfeindlichkeit“, „Männerfeindlichkeit“ und „Arbeitslosenfeindlichkeit“ zugeordnet wurde. Zu diesen Themen gestalteten die vier Gruppen Plakate mit typischen populistischen Behauptungen und Argumenten, indem sie sich in der Rolle von Populistinnen bzw. Populisten versetzten. Nachdem die Plakate fertig waren, vertauschte der Moderator die Themen der Plakate und stellte bspw. die Argumente für Ausländerfeindlichkeit so vor, als seien es Argumente für Männerfeindlichkeit. Die Klasse verstand die Botschaft recht schnell: Die vorhin aufgeschriebenen Behauptungen bzw. „Argumente“ beruhen auf einem zu vereinfachtes und pauschalisiertem Denken, wodurch die Aussagen zwar für einige Menschen auf den ersten Blick überzeugend klingen, genauer betrachtet jedoch eher an Emotionen appellieren als faktenbasiert zu sein. Nachdem dies klar wurde, haben auch einige Schüler auf die gleiche Art und Weise die „Argumente“ benutzt, um andere Thesen stützen, was die Klasse sehr lustig fand. Hier hat sich gezeigt, dass populistische Äußerungen sehr häufig ähnlich funktionieren und teils auch austauschbar waren. 

Nach einer Pause, während der die 10b in einem Aufenthaltsraum Tischkicker spielte, sich auf Sitzkissen entspannte, Musik hörte und Kunstwerke bewunderte, ging es mit einem Vortrag weiter. Nachdem uns im ersten Teil vor allem die nicht zu unterschätzenden Gefahren von populistischen Aussagen bewusst wurden, zeigte der Vortrag aber auch Chancen, wie Populismus den demokratischen Diskurs bspw. durch das Vereinfachen und Aufmerksammachen auf bestimmte Problemen unterstützen kann. Der Vortrag endete mit einem Appell daran, selbst nicht still zu bleiben, sondern „Stopp“ zu sagen, wenn dies nötig ist. 

Schließlich machte sich die 10b wieder auf den Weg in die Schule. Nachdem im Bus zwei Schüler/innen für das Fahren ohne gültige Fahrkarten mit einer Strafe belegt wurden, stieg die Klasse aus und ging den restlichen Weg zur S-Bahn-Station zu Fuß. Von dort kamen die Schülerinnen und Schüler der 10b ohne weitere Probleme in Fellbach an und besuchten die restlichen Stunden ihres Unterrichts.

Angesichts der vorstehenden Landtagswahlen ist es von großer Bedeutung, die Fähigkeit zu entwickeln, Behauptungen und Argumente kritisch zu hinterfragen. Das ist insbesondere deswegen wichtig, da viele Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse bereits 16 Jahre alt und somit wahlberechtigt sind. Der Ausflug stellte eine lustige, interaktive Möglichkeit dar, diese wichtige Kompetenz der Urteilsfähigkeit zu vermitteln. 

David Biro

Jugendkonferenz des Jugendgemeinderats Fellbach am FSG

Egal ob der Wunsch nach neuen Treffpunkten oder Verbesserung der Fahrradwege in Fellbach - am 28.11. konnten Jugendliche ihre Meinung zu Fellbach bei der Jugendkonferenz des Jugendgemeinderates (JGR) Fellbach teilen. Das Motto lautete #JETZTMALWIR.

Das Ziel der Jugendkonferenz war es, Jugendlichen mit ihren Ideen Fellbachmitgestalten zu lassen, damit der JGR die Interessen der Jugend in Fellbachbesser in der Stadtpolitik miteinbringen kann. Die Jugendkonferenz bot denJugendlichen einen Raum, in der sie und ihre Vorschläge zur GestaltungFellbachs ernst genommen wurden.

Ich, Dana Zipperlen, durfte als Jugendgemeinderätin, die beiden Jugendkonferenzen in unserer Arbeitsgruppe mitorganisieren. Die Erste fand in Schmiden am 14.11. statt. Ich fand es sehr interessant zu hören, was sich Jugendliche für Fellbach wünschen. Sie durften ihre Ideen und Vorschläge zusechs verschiedenen Themen in drei Arbeitsphasen bei den jeweiligenThemenwänden äußern, die von ein oder mehreren Jugendgemeinderäte/-innen geleitet wurden. Es gab eine breite Auswahl von Themen wie Treffpunkten für Jugendlichen bis hin zur Neuen Mitte Fellbach, ein Umbauprojekt der Umgebung rund um die Lutherkirche, wo die Teilnehmer/-innen zu den Plänen ihre Wünsche äußern konnten. Ich persönlich durfte die Themenwand „Jugend und Wirtschaft“ leiten, in der die Jugendlichen ihre Vorschläge für neue Läden und für das Arbeiten in Fellbach äußern konnten. Um sich einen Überblick über die Ausbildungs- und Praktikumsmöglichkeiten sowie über die Arbeitgeber in Fellbach zu verschaffen, konnten die Jugendlichen die gedruckte Ausgabe der dritten Praktikabrochüre lesen. Diese gibt es auch in digitaler Form auf unserer Website. Bei der Vorstellung der gesammelten Ergebnisse bekam der erste Bürgermeister von Fellbach, Johannes Berner, ein Einblick über die verschiedenen Wünsche, Ideen und Vorschläge der Teilnehmenden und gab eine Stellungnahme zu jeder Themenwand.

Für ein buntes Rahmenprogramm war natürlich auch gesorgt: die Jugendlichenbekamen kostenlose Pizza und Getränke, außerdem gab es zwei Wettbewerbeam Boxautomaten der mobilen Kinderarbeit und eine große Verlosung mitvielen unterschiedlichen Gutscheinen, z.B. vom F3 in Fellbach. Dies krönte die Jugendkonferenz ab.

Doch was wird nun aus den Ergebnissen? Sie werden Anfang nächsten Jahres vom Vorstand des JGRs u.a. im Gemeinderat vorgestellt, damit auch die Gemeinderät/-innen einen Überblick bekommen, was die Jugend in Fellbach bewegt.

Wir danken an unsere Sponsoren, den Jugendhaus und der mobilen Kinderarbeit für die tatkräftige Unterstützung!

Wenn du nicht dabei gewesen bist, jedoch trotzdem irgendwelche Wünsche,Vorschläge oder Ideen für Fellbach hast kannst du mich immer auf Schul.Cloud anschreiben! Der JGR vertretet Euch in der Stadtpolitik. Um keine Neuigkeiten zuverpassen, folgt uns gerne auf Instagram. 

Dana Zipperlen, 9c

Podiumsdiskussion „Back to the future - Reden wir über Zukunft“ am FSG

2026 ist die erste Landtagswahl in Baden-Württemberg, bei der man schon ab 16 Jahren wählen darf - doch viele Jugendliche fragen sich, welche Partei ihren Interessen entspricht. Hilfe bei dieser Entscheidung bot die Podiumsdiskussion „Back to the future – Reden wir über Zukunft“ am 21.11.25 am FSG.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Marina Klassen und Panagiotis Kalaitzidis (J2).Die Kandidaten des Wahlkreises Waiblingen der Parteien SPD, CDU, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, die Linke und AfD beantworteten Fragen der Schüler und positionierten sich zu den Themen Bildung/Digitalisierung, Sicherheit und Umwelt. Ein straffes Programm – daher setzte die Politik-AG auch zwei Zeitwächter ein, die die Zeit für die Redebeiträge im Blick hatten.  

Das Publikum, das aus Schülern der Klassenstufen 9 bis J2 bestand, beteiligte sich lebhaft und schreckte nicht vor kritischen Fragen zurück, denn die Jugendlichen vermissten zum Beispiel konkrete Finanzierungsvorschläge für den Ausbau des ÖPNV und der Digitalisierung an Schulen.

Die Argumente der Kandidaten wurden von unserem Faktencheck kritisch überprüft und bei Bedarf richtiggestellt. Korrigiert wurden etwa Aussagen zur Verneinung des Klimawandels und zur Seriosität von X. 

Durch die Podiumsdiskussion konnte man die Positionen der Kandidaten kennenlernen und interessante Einblicke in die Landespolitik erhalten. Vielleicht hat die Veranstaltung einigen auch dabei geholfen, die eigene Wahlentscheidung zu konkretisieren. 

Herzlichen Dank an die Politik-AG unter der Leitung von Frau Bareiß und Frau Hiel für die Vorbereitung und Organisation und an die Technik-AG für den reibungslosen Ablauf!

(Dana Zipperlen, 9c)

Stimmen aus der Schülerschaft (gesammelt von Torge und Sebastian, 9c):

Jeremias [J1] (Faktencheck): ,,Die Podiumsdiskussion war super organisiert, auch vom Zeitplan her. Ich hatte die Aufgabe, die Aussagen der Politiker zu überprüfen und ggf. zu korrigieren. Die Diskussion ist insgesamt eine sehr gute Möglichkeit, Schüler politisch zu bilden.''

Panos [J2] (Moderator): ,,Eine sehr gelungene Diskussion mit einer gut gelungenen Organisation dank Frau Bareiß und Frau Hiel. Trotzdem hat die Moderation vielleicht zu stark eingegriffen, was die Auswahl von Fragen angeht. Und dennoch sollte man etwas Ähnliches auf jeden Fall nochmal wiederholen.'' 

Dana [Klasse 9]: ,,Ich fand es sehr interessant, verschiedene Standpunkte der Politiker im direkten Vergleich zu sehen. Außerdem waren die diskutierten Themen Dinge, die Jugendliche betreffen. Auch der Faktencheck hat einen sehr guten Job gemacht!''  

Edouard [Klasse 10]: ,, Sehr coole Aktion der Politik-AG. Solche Events machen echt Spaß und mehr davon wäre echt cool.''

Geschichte und Sicherheitspolitik aus erster Hand

Am Mittwoch den 8. Oktober, hatten wir, das Leistungsfach Geschichte von Frau Ressler, Besuch des ehemaligen Generalinspekteurs der Bundeswehr, Herrn Schneiderhan, der damit bis 2009 der ranghöchste General der Bundeswehr war. Heute arbeitet er unter anderem sehr engagiert als Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und ist Vorsitzender der Stauffenberg-Gesellschaft.

Doch wie kam es überhaupt zu diesem Besuch?

Ich habe Herrn Schneiderhan vergangenen Herbst bei einer Gedenkveranstaltung in seiner Funktion als Vorsitzender der Stauffenberg-Gesellschaft kennengelernt. Seine offene und nahbare Art blieb mir in Erinnerung. Thema war der Widerstand gegen die NS-Diktatur. Nach der Veranstaltung sprach ich ihn an und fragte ihn, ob er das FSG besuchen möchte. Fast ein Jahr später ergab sich dann endlich die Gelegenheit für den in der Nähe von Frankfurt lebenden General außer Dienst (a. D.).

Doch worum ging es eigentlich bei diesem Besuch?

Demokratie und Widerstand

Herr Schneiderhan hätte ohne große Mühen die Dauer der Doppelstunde damit verbringen können, spannende Geschichten aus seinen über 40 Jahren in der Bundeswehr und der Politik zu erzählen, doch Ziel war es, ins Gespräch zu kommen.

Im Geschichtsunterricht der Oberstufe befasst man sich tiefgründig mit der Rolle der Demokratie, ihr entgegenstehende Systeme und dem jeweiligen Einfluss auf den Lauf der Geschichte. Dabei fielen uns immer wieder Parallelen zur Gegenwart auf. So scheint die Demokratie in vielen „westlichen“ Nationen heute, wie schon vor rund hundert Jahren, „unter Beschuss“ oder zumindest unter Druck zu sein. Antidemokratische bis hin zu autokratische Strömungen versuchen, ihr System zu etablieren und die Öffentlichkeit wird oft mit Fehlinformationen geflutet, während Demokraten die Errungenschaften des letzten Jahrhunderts mühsam schützen wollen. Vor diesem Hintergrund sammelten sich während unseres Unterrichts viele Fragen an, die wir nun dem Experten stellen konnten.

Herrn Schneiderhan erklärte, dass die Geschichten keine Lehren erteilt, sondern wir selbst die Lehren aus der Geschichte ziehen müssen. Es gibt also keine „Wunderformel“, aber viele Ansatzpunkte. Einer dieser Ansatzpunkte ist die Sensibilität, Gefahren für die Demokratie ernst zu nehmen und (rechtzeitig) zu handeln. So zitterte er zum Beispiel Erich Kästner:

“Die Ereignisse von 1933 bis 1945 hätten spätestens 1928 bekämpft werden müssen. (…)  Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf.“

Doch wie können wir das?

„Wir begreifen den Staat fast nur als System, das uns Rechte ermöglicht“, erklärte Schneiderhan, „dabei bedeutet Bürger sein auch Pflichten. Wir sollten stolz auf unsere Demokratie sein und den Patriotismus nicht den Rechten für ihre Ideologie überlassen. Gleichzeitig sollten wir uns mit der Geschichte befassen und nicht verlernen zu gedenken.“

Für ihn spielen auch die außen- und sicherheitspolitischen Aspekte eine wichtige Rolle. Die Verteidigung unserer demokratischen Werte hänge auch mit der Rolle Deutschlands und der EU zusammen. Wer autokratische Systeme, wie z.B. Putins Russland, abschrecke wolle, müsse verteidigungsfähig sein.

Trotz der ernsten Thematik wurde es uns nie langweilig oder zu abstrakt. Mit lustigen Insides brachte Herr Schneiderhan uns zum Lachen und so blieb die Stimmung angenehm und herzlich und wir gewannen interessante Einblicke und konnten viele Themen verknüpfen.

Unsere Lehren

In unserer heutigen Welt gibt es Vieles, das Sorgen bereitet und das Potential hat, unser demokratisches System ins Wanken zu bringen. Doch können und sollten wir zur Lösung der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Probleme aus den Erfahrungen der Geschichte lernen und die richtigen Schlüsse ziehen bzw. Entscheidungen treffen. Ich denke, das macht Geschichte für uns als Leistungsfach so interessant. Abschließen möchte ich diesen Artikel mit einem Zitat von Pfarrer Niemöller, das uns Herrn Schneiderhan vorgelesen hat:

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Jude. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei Herrn Schneiderhan für seinen Besuch in Fellbach!

Fabian Scholz, J2; Geschichte LF Rs


Demokratie am FSG - Umfrageergebnisse

Kick-Off: Design Thinking Workshop zur Demokratiebildung: Kreativität und Engagement in unserer Aula

Am 27. November fand an unserer Schule ein besonderer Projekttag zur Demokratiebildung statt: Ein ganztägiger Design Thinking Workshop brachte alle Klassensprecher, Kurssprecher und Schülersprecher sowie die Lehrkräfte der Demokratiebildung-Gruppe in unserer Aula zusammen. Gemeinsam mit den professionellen Coaches von „Stell dir vor!“ um Ilke Heller arbeiteten die Teilnehmenden an innovativen Ideen zur Stärkung der Partizipation im Schulleben – und das mit großem Erfolg!

Ein Tag voller Kreativität und Teamarbeit

Die Atmosphäre in der Aula war von Anfang an von einem hohen Maß an Motivation geprägt. Die Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen brachten sich gemeinsam mit den Lehrkräften mit großem Engagement in die Aufgaben ein. Unterstützt von den externen Coaches tauchten sie in die kreative Welt des Design Thinking ein – eine Methode, die Problemlösungen und Innovationsprozesse auf spielerische und strukturierte Weise fördert.

Nach einer kurzen Einführung in die Methode ging es direkt ans Werk: In Kleingruppen widmeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer Interviewphase im Schulhaus der zentralen Frage des Workshops: Wie können wir die Partizipation von Schülerinnen und Schülern an unserer Schule stärken? Dabei arbeiteten sie in mehreren Phasen, darunter das Verstehen der Herausforderungen, das Brainstormen von Lösungsansätzen und das Entwickeln von Prototypen.

Beeindruckende Ideen und Prototypen

Besonders beeindruckend waren die Vielfalt und Kreativität der Ergebnisse. Jede Gruppe entwickelte nicht nur konkrete Ansätze, sondern präsentierte auch Prototypen, die zeigen, wie diese Ideen in die Tat umgesetzt werden könnten.

Die Prototypen wurden abschließend vor der gesamten Gruppe, der Schulleitung, Vertretern des Elternbeirats und des Fördervereins und weiteren interessierten Mitgliedern der Schulgemeinschaft präsentiert und fanden dort großen Anklang. Viele dieser Ideen könnten künftig tatsächlich an unserer Schule umgesetzt werden und zeigen, wie stark die Schülerinnen und Schüler bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und unsere Schulgemeinschaft aktiv mitzugestalten.

Ein voller Erfolg – dank aller Beteiligten

Die positive Stimmung und der Enthusiasmus der Teilnehmenden waren während des gesamten Workshops spürbar. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren voller Energie und Tatendrang – auch die professionelle Begleitung die Coaches trug wesentlich dazu bei, den Tag zu einem Erfolg zu machen. Mit ihrer Erfahrung und ihrer motivierenden Art schafften sie es, die Gruppen zu inspirieren und durch den gesamten Prozess zu leiten.

Fazit: Demokratiebildung auf lebendige Weise erleben

Der Design Thinking Workshop hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig und bereichernd es ist, Schülerinnen und Schüler aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Demokratiebildung wurde an diesem Tag nicht nur theoretisch vermittelt, sondern direkt erlebt.

Ein großes Dankeschön gilt allen, die diesen Workshop ermöglicht haben – dem Elternbeirat und Förderverein, den engagierten Coaches, den teilnehmenden Lehrkräften und vor allem unseren Schülerinnen und Schülern, die mit ihrer Kreativität und ihrem Tatendrang den Tag zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.

Wir freuen uns darauf, die Ideen der Gruppen weiterzuverfolgen und möglichst viele davon in die Tat umgesetzt zu sehen und hoffen daher, dass dieser Workshop nur der Auftakt für eine noch stärkere Partizipation an unserer Schule war!

H. Ressler

SoNaFe

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